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Land Art Projekt - Botta in Bonfol

Land Art Projekt - Botta in Bonfol

Projekt-Fortschritt

100%

Projekt-Nummer

JT-188

Initiator des Projekts

Fondation Mémoire Art et Forêt Bonfol

Start und Betreuung

7 Juni 2017 - 27 April 2022

Tätigkeitsbereiche

Natur, Kultur, Museum, Verkehrsverbindungen, Kulturelle Veranstaltungen, Zu Fuss, Mit dem Mountainbike, Ungewöhnliche Unterkunft, Veranstaltungen, MICE, Sanfte Mobilität, Freizeit

Infolge der Abstimmung an der Gemeindeversammlung in Bonfol vom 27. April 2022 wird auf dem Standort der ehemaligen Sondermülldeponie definitiv kein LAND-ART-Projekt realisiert, und die Stützmauer wird zurückgebaut. Die Stiftung «Mémoire, Art et Forêt, Bonfol» bedauert diesen Entscheid, respektiert jedoch den Volkswillen. Sie ist stolz auf die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit sowie auf die zahlreichen schönen und bereichernden menschlichen Begegnungen. Da sie ihren Stiftungszweck nicht mehr erfüllen kann, wird die Stiftung in naher Zukunft aufgelöst.

Stiftung Mémoire Art et Forêt Bonfol

Die am 22. August 2019 gegründete Stiftung setzt sich heute aus zwölf Persönlichkeiten zusammen, die sich aufgrund ihrer vielfältigen Tätigkeiten und Erfahrungen ehrenamtlich auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene engagieren. Ihr Ziel ist die Schaffung eines bedeutungsvollen Ortes, der künftigen Generationen eine Botschaft der Demut gegenüber den Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Umwelt vermittelt – eine Botschaft der Erinnerung, der Zukunft und des Lebens, als Zeichen der Versöhnung zwischen Mensch und Natur. Der Turm soll neue Perspektiven eröffnen und dazu anregen, über die Rolle und den Platz des Menschen in der Natur nachzudenken.

Ziele des LAND-ART-Projekts

Einen sichtbaren Ausdruck von Schönheit und Resilienz am Standort der ehemaligen Industriedeponie Bonfol hinterlassen.

  • Künftigen Generationen die für die Sanierung geleisteten Arbeiten aufzeigen.
  • Der Natur ihren Platz zurückgeben.
  • Den Tourismus in Bonfol und der Ajoie mit einem aussergewöhnlichen Standort beleben.

Die ehemalige Dichtwand, welche die Bögen der Sanierungshalle trug, wird mit grossen Öffnungen versehen – Symbole der Transparenz in Bezug auf die Geschichte des Standorts, eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Am nördlichen Ende der Mauer wird ein Turm errichtet, der wie ein «Leuchtturm» das Bewusstsein für unsere Pflichten und unsere lebenswichtige Verbindung zur Natur symbolisiert. Diese beiden Bauwerke ermöglichen es der Öffentlichkeit, die Rückeroberung des Standorts durch den Wald und seine Bewohner zu beobachten.

Architektonische Elemente

Der LAND-ART-Standort besteht aus mehreren Elementen, die vom renommierten Architekten Mario Botta entworfen wurden: Gestaltung der Mauer, Turm, Bepflanzungen.

Touristische Entwicklung durch TalentisLAB

Das touristische Konzept zeigt auf, wie die verschiedenen Tourismusakteure vom Standort profitieren werden, welche Rolle Escale Bonfol beim Betrieb des Velo-Rails, aussergewöhnlicher Unterkünfte sowie des Standorts mit Führungen und Workshops in Zusammenarbeit mit dem Töpfereimuseum spielt. Jedes Element ergänzt und bereichert das Gesamtangebot und wird Einnahmen generieren, um die langfristige Sicherung und Ausstrahlung des Standorts zu gewährleisten.

Nach Einreichung des Baugesuchs begann eine umfangreiche Mittelbeschaffung, um die Eröffnung des Standorts im Jahr 2023 zu ermöglichen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Medienkonferenz vom 23.01.2020

An der Medienkonferenz wurden das LAND-ART-Projekt, die neue Stiftung und ihr Patronatskomitee der Presse vorgestellt.

Article du Quotidien Jurassien du 24.01.2020

Article du Quotidien Jurassien du 24.01.2020

Medienkonferenz vom 24.06.2020

Die Stiftung gab vor der Mauer bekannt, dass gegen das Baugesuch keine Einsprachen eingegangen sind. Die unten verfügbare Informationsbroschüre erläutert die Vision des LAND-ART-Projekts: Resilienz und Solidarität zwischen Mensch und Natur fördern, um einen aussergewöhnlichen, nachhaltigen Ort (Geschichte, Architektur, Kultur, Kunst) zu schaffen und der gesamten Region wirtschaftliche und touristische Impulse zu verleihen.

Article du Quotidien Jurassien du 25.01.2020

Article du QJ - 25.06.2020 Article du QJ - 25.06.2020

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